HUMONDE - Zeitschrift für eine humane Welt und Wirtschaft
Die globale Enteignungsökonomie

Bücher zum Thema
Geld & Wirtschaft

3.2.2005

Christian Zeller (Hrsg.)

Die globale Enteignungsökonomie

Westfälisches Dampfboot · 316 Seiten · 2004

Der Kapitalismus ist in einer tief greifenden Akkumulationskrise und Umbruchphase. Die „new economy“ bietet entgegen ihren Versprechungen keine tragfähige Grundlage für ein stabiles, weltweites Wachstum. Im neuen finanzdominierten Akkumulationsregime tritt die Akkumulation durch Enteignung hervor. Dazu zählen die Aneignung finanzieller Einkünfte sowie biologischer und intellektueller Ressourcen, Privatisierungen und imperialistische Kriege. Der militärisch-industrielle Komplex, insbesondere in den USA, dient der militärischen Durchsetzung dieser globalen Enteignungsökonomie. Nicht zuletzt damit verschärfen sich Widersprüche und Instabilität.

Die in diesem Band versammelten Autoren diskutieren auf der Grundlage unterschiedlicher regulationstheoretischer und marxistischer Interpretationen die aktuellen Entwicklungen. Dabei werden den deutschsprachigen Lesern bislang kaum bekannte Ansätze der französischen und angelsächsischen Debatten - nicht zuletzt aus dem Umfeld von Attac – vorgestellt. Es schreiben François Chesnais, David Harvey, Michel Husson, Claude Serfati, Stéphanie Treillet und Christian Zeller.

(Verlagsinformationen)

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