HUMONDE - Zeitschrift für eine humane Welt und Wirtschaft
Wie wir wirtschaften werden

Bücher zum Thema
Geld & Wirtschaft

3.2.2005

Stefan Brunnhuber, Harald Klimenta

Wie wir wirtschaften werden

Szenarien und Gestaltungsmöglichkeiten für zukünftige Finanzmärkte

Ueberreuter Wirtschaftsverlag · 288 Seiten · 2003

Die Spaltung der Welt in arm und reich, Konzentrationsprozesse, Internationalisierung und Umweltbelastungen nehmen immer mehr zu. Unsere Wohlstandsmodelle werden auf Dauer ökonomisch, ökologisch und sozial nicht haltbar sein. Neben demographischen Faktoren und technologischen Innovationen hat vor allem die Architektur unserer Finanzmärkte einen starken Einfluss auf diese globalen Entwicklungen.

Was würde passieren, wenn wir eine andere Geld- und Finanzarchitektur hätten? Welche Lösungsvorschläge tauchen auf, wenn wir die Möglichkeiten eines veränderten Geld- und Finanzsystems in Betracht ziehen? Diesen Fragen widmet sich eine internationale und interdisziplinär besetzte Expertengruppe im ersten Bericht der Europäischen Akademie der Wissenschaft und Künste.

In ihrem Buch „Wie wir wirtschaften werden“ zeigen die Autoren, anknüpfend an den Bericht des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“, wie die Architektur der internationalen Finanzmärkte den Globalisierungsprozess beeinflusst. Ihr Ansatz: Geld und Geldwirtschaft sind keine Naturkonstanten, sondern beruhen auf Konventionen, die verändert werden können – und müssen, wenn künftig bald acht Milliarden Menschen die Erde bevölkern. Unsere Geld- und Finanzsysteme können als wichtige Hebel zur Realisierung einer nachhaltigen Entwicklung fungieren. Allerdings nur, wenn wir ihnen die notwendige Beachtung schenken.

Die Autoren liefern unter der Federführung von Stefan Brunnhuber und Harald Klimenta einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeitsdebatte und bieten vor allem eine optimistische Perspektive für die Zukunft.

(Verlagsinformation) 

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